Diese Zutaten müssen vorhanden sein
- Gehobeltes Brettholz aus relativ harter Holzart, in gleicher Stärke wie am Original
- Holzschutzanstrich
- Rostschutzfarbe oder Rostumwandler und Schutzfarbe
- Schlossschrauben in der gleichen Abmessung, verzinkt oder Edelstahl, mit Muttern
An Werkzeug benötigen Sie:
- Säge
- Hammer
- Bohrmaschine
- Trennschleifer
- Drahtbürste
- Handhobel
- Pinsel
- Zollstock
- Passenden Steckschlüssel / Akkuschrauber
Wie Sie den alten Boden abbauen
- Legen Sie die Ladefläche möglichst frei, am besten entfernen Sie die Ladeklappe. Wählen Sie als Arbeitsplatz einen festen, ebenen Fußboden.
- Stellen Sie den Hänger schräg aufrecht, sodass der Unterboden gut zugänglich wird. Sorgen Sie dafür, dass er nicht kippen kann, um einen Unfall zu vermeiden.
- Trennen Sie alle Schrauben des Holzbodens mit dem Trennschleifer ab, ohne den Rahmen zu beschädigen. Achtung! Schutzbrille tragen!
- Jetzt sollten sich die Bodenplanken mühelos entfernen lassen. Die alten Schrauben trennen Sie besser vom Holz, wenn es in den Schredder gehen soll.
- Stellen Sie den Hänger wieder auf die Räder und säubern Sie die Innenseite des Rahmens mit einer Drahtbürste. Eine Maschinendrahtbürste an der Bohrmaschine ist zu empfehlen.
- Zeigt sich Rost, behandeln Sie die betroffenen Stellen mit Rostprimer und anschließend mit Rostschutzfarbe.
So wird es eine neue Ladefläche
- Achten Sie darauf, dass die neuen Bohlen aus gut getrocknetem und imprägniertem Holz bestehen. Sägen Sie sie passend zu und füllen Sie die gesamte Fläche lückenlos damit aus. Das letzte Brett muss in die erforderliche Breite gesägt werden.
- Legen Sie nun an beiden Seiten eine stabile Leiste auf und klammern Sie diese mit Schraubzwingen an den Unterboden. So werden die neuen Bretter exakt an ihrem Platz gehalten. Die Ränder sollen zum Bohren der Schraubenlöcher frei bleiben.
- Stellen Sie nun den Hänger wieder auf und bohren Sie von unten durch alle Schraubenbohrungen im Rahmen die neuen Löcher in die Bohlen. Der Durchmesser des Bohrers muss mit dem Durchmesser der Löcher übereinstimmen.
- Am heruntergelassenen Hänger können Sie jetzt alle Schlossschrauben durchstecken und die Muttern aufschrauben. Möchten Sie den Akkuschrauber verwenden, können Sie den Hänger nochmals hoch kippen. Die Köpfe der Schlossschrauben sollen sich leicht in das Holz senken, dann haben Sie die richtige Spannung erreicht.
- Damit sich die Verschraubung bei Bedarf problemlos wieder lösen lässt, empfiehlt es sich, die Muttern mit einer Rostschutzfarbe zu behandeln. Diese Arbeit entfällt, wenn Sie sich entschließen, Schrauben aus nicht rostendem Material zu verwenden, zum Beispiel aus V2A-Edelstahl.
Ein Anhänger, der schon viele Jahre in Gebrauch war, kann massive Rostschäden aufweisen. Diese zeigen sich spätestens nach dem Entfernen der Beplankung. Stoßen Sie auf solche Probleme, sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen, ob das Fahrgestell die erforderliche Stabilität noch gewährleistet. Entsprechende Reparaturen sind in einer Instandsetzungswerkstatt möglich. Eine erneute Vorstellung beim technischen Prüfdienst ist in der Regel nicht nötig.
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