1. Der Kreislauf beginnt mit der Raupe
Am Anfang des Kreislaufs besteht die Raupe. Das Tier besteht aus einem kurzen Kopf und Brustwirbel, dann folgt der lange Rumpf, an dem der Afterstachel sitzt. Nur an dem kurzen Brustsegment befinden sich 3 Beinpaare. Die anderen "Beine" sind nur Ausbuchtungen des Bauches und werden deshalb "Bauchbeine" genannt.
2. Fressen ist die Leidenschaft der Insekten
Raupen werden geboren um zu fressen. Sie ernähren sich überwiegend von Blättern, Blüten oder sogar Früchten und sind damit den ganzen Tag beschäftigt. Die Insekten nehmen daher schnell zu und müssen sich mehrmals in ihrem kurzem Leben häuten. Damit sie lange unentdeckt bleiben, sind die meisten Raupen in den Farben grün, braun und schwarz gehalten.
3. Das Leben kann so kurz sein
Leider haben die Raupen sehr viele Fressfeinde. Trotz ihrer Tarnfarbe sind sie beliebte Happen in der Vogelwelt. Aber neben den Vögeln gibt es auch noch andere insektenfressende Wirbeltiere, in einigen Kulturvölkern gelten Raupen sogar als Delikatesse und Proteinspender für Menschen.
4. Auf dem Weg zum Schmetterling
Hat die Raupe überlebt und wird erwachsen, puppt sie sich ein. Dazu befestigt sie sich mit einem selbst produzierten Kleber meist unter einem Ast oder Blatt. Unter der schützenden Puppenhaut verwandelt sich die Raupe in einen Schmetterling. Fast alle Organe werden ausgetauscht und nach 2 - 4 Wochen ist ein wunderschöner Schmetterling entstanden.
5. Wieder am Anfang des Kreislaufs - die Eiablage
Je nach Art der Schmetterlinge ist die Lebensdauer der Insekten begrenzt. Bei einigen Arten besteht sie nur aus der Balz- und Paarungszeit. Nach erfolgter Paarung legt das Schmetterlingsweibchen an einem sicheren Ort bis zu 1.000 Eier ab. Aus diesen Eiern schlüpfen dann wieder Raupen und der Kreislauf beginnt von vorne.
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