So gelangen Sie auf ein Containerschiff
- Es gibt im Moment zwei Möglichkeiten, um auf einem Containerschiff mitfahren zu können.
- Sie können ganz regulär bei jeder beliebigen Reederei anfragen, ob Sie als sogenannter „Überarbeiter“ mitreisen dürfen. D. h., Sie arbeiten für Kost, Überfahrt und Logis. Meistens müssen Sie mehrmals nachfragen, ehe Sie eine Antwort erhalten. Hartnäckigkeit lohnt sich allerdings allemal.
- Wer wirklich nur Urlaub machen möchte, kann sich eine Überfahrt über einen regulären Anbieter buchen. Hier erfolgt die Buchung über einen Vermittler. Sie haften selbst für alle eintretenden Ereignisse.
Das sollten Sie beim Mitfahren beachten
- Egal, in welcher Form Sie diese Art des Trampens nutzen - gerade beim Mitfahren auf Containerschiffen gibt es einiges zu beachten.
- Sie müssen in jedem Fall eine Deviationsversicherung abschließen. Diese Versicherung deckt die Kosten für das Anlaufen von Häfen in Ihrem Krankheitsfall.
- Bedenken Sie, dass es sich hier um ein Transportschiff handelt. Das heißt: Die Ladung hat oberste Priorität. Dementsprechend können sich Ankunfts- und Abfahrtszeiten jederzeit ändern. Planen Sie also großzügig und legen Sie sich auf keinem Fall auf eine bestimmte Zeit fest.
- Vergessen Sie nicht, dass Sie keine Vergnügungsfahrt im herkömmlichen Sinne machen. Nehmen Sie sich also genügend Literatur oder andere Unterhaltungsmöglichkeiten mit, um nicht vor Langeweile zu sterben.
- Tiere sind aufgrund der Einreisebestimmungen überall verboten.
- Schwimmwesten müssen Sie sich oft auch selbst besorgen.
- Kinder dürfen allgemein erst ab 6 Jahren mitfahren.
- Sollten Sie in Häfen an Land gehen, stimmen Sie das bitte mit der Schiffsleitung ab. Bei einem Zuspätkommen Ihrerseits verlässt das Schiff den Hafen ohne Sie.
- Eine medizinische Betreuung gibt es erst ab 12 Passagieren. Sie sollten also über eine sehr gute Gesundheit verfügen. Schließen Sie am besten eine Auslandskrankenversicherung, Reiseversicherung und Unfallversicherung ab. Genauere Hinweise gibt es bei diesem Anbieter.
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