Eisenmangel mit oder ohne Blutarmut kommt in der deutschen Bevölkerung gar nicht so selten vor. Mit einer gezielten Ernährung bzw. bestimmten Verhaltensweisen beim Essen kann man diesem Problem aber gut entgegenwirken.
Was Sie bei Eisenmangel essen sollten
- Gute Eisenlieferanten sind Fleisch und Fleischwaren, Rindfleisch noch etwas besser als Schweinefleisch und Geflügel, Eisen aus tierischen Lebensmitteln wird allerdings besser aufgenommen als pflanzliches Eisen. Hierzu zählen vor allem Linsen, Bohnen, Erbsen, Spinat und Mangold. Am besten essen Sie bei Eisenmangel eine Kombination auf Fleisch und Gemüse, da bei dieser Kombination auch das pflanzliche Eisen besser verwertet wird.
- Ebenfalls empfehlenswert als Essen bei Eisenmangel sind Haferflocken, Vollkornbrot aus Roggen oder Weizen.
- Fruchtsäfte zum Essen verbessern durch ihren Gehalt an Vitamin C die Eisenaufnahme, hemmend wirken dagegen Kaffee, Tee (v.a. Schwarztee), Milch, Colagetränke und Rotwein. Diese Getränke sollten mit einem zeitlichen Abstand mindestens 2 Stunden zum Essen konsumiert werden.
- Bei sehr starkem Eisenmangel mit ausgeprägter Blutarmut benötigen Sie ergänzend Eisenpräparate! Bei einem sehr starken Eisenmangel mit einer deutlichen Blutarmut und damit Beschwerden wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit usw. führt der Weg an Eisenpräparaten nicht vorbei. Dabei ist darauf zu achten, dass Sie nur 2-wertiges Eisen verwenden, das deutlich besser resorbiert wird als 3-wertiges Eisen (was bei der intravenösen Substitution verwendet wird). Bitte erschrecken Sie nicht, wenn sich der Stuhlgang dabei durch das Eisen schwarz verfärbt, das ist ganz normal und harmlos. Außerdem nehmen Sie bitte ausreichend Flüssigkeit zu sich (mindestens 2 Liter), da bei Einnahme von Eisenpräparaten eine Neigung zur Verstopfung besteht.
- Ziel ist neben der Beseitigung der Blutarmut auch ein Auffüllen des Eisenspeichers der Leber, messbar im Blut durch den sogenannten Ferritin-Wert.?
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