Die sicherste Anstellung für einen Absolventen der Forstwirtschaft bietet der öffentliche Dienst. Allerdings finden nur etwa ein Viertel von ihnen einen Job bei Forstämtern, Revierförstereien, Landesforstverwaltungen, Forstdirektionen oder Landwirtschaftskammern und -ämtern. Eingestellt werden nur die Studienbesten.
Förster - ein Beruf mit Zukunft
Ein Studium der Forstwirtschaft, alternativ Bachelor-/Master-Studium "Waldwirtschaft und Umwelt", garantiert noch nicht, dass Sie am Ende wirklich im Wald arbeiten. Um Diplom-Forstwirt/in einer Universität oder Forstingenieur/in einer Fachhochschule zu werden, müssen Sie studieren. Forstwirt/in hingegen ist ein Ausbildungsberuf, dem sich ein Master-Studium anschließen kann.
- Wenn Sie Forstwirtschaft studiert haben, müssen Sie sich nicht unbedingt auf einen Forstamtsposten bewerben. Sie können ebenso Förster im Tourismus oder in der Landschaftsplanung arbeiten. Weitere mögliche Berufsmöglichkeiten bieten sich Ihnen als Unternehmensberater, Mitarbeiter in Umweltorganisationen oder in der Entwicklungszusammenarbeit.
- Viele Aufgaben der öffentlichen Forstverwaltungen werden mehr und mehr auf private forstliche Dienstleister verlagert. Daher stellen diese sowie Forstbetriebsgemeinschaften verstärkt Absolventen von Hoch- und Fachschulen ein.
Verdienst als privater oder verbeamteter Revierförster
- Der Verdienst eines Forstwirts hängt von der späteren Tätigkeit in öffentlichen Bereichen oder in der Privatwirtschaft ab.
- Ein Revierförster in der Privatwirtschaft kann mit einem Gehalt ab 1.800 Euro brutto bis 2.500 Euro brutto rechnen. Je nach Berufsdauer steigt er nach 15 Jahren um etwa 500 Euro. Daneben gibt es einen Fahrtkostenersatz sowie Futtergeld für den Hund.
Für Beamte gilt die Besoldungsordnung. Der Verdienst als Förster mit Beamtenstatus richtet sich dabei nach seiner Zuordnung zu einer Besoldungsgruppe. Auch die Ausbildung, die gewählte Laufbahn, das Alter und teilweise auch die Leistung spielen dabei eine Rolle.
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