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Instabile Beckenringfraktur nach einem Reitunfall - Beckenfraktur / Acetabulumfraktur




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Thema: Instabile Beckenringfraktur nach einem Reitunfall mit 7 Antworten
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AutorBeitrag
Seiten: 1

Dieser User ist gerade offline Ilka
geschrieben am 06.02.2010Antworten
Hallöchen, ich heiße Ilka und hatte vor 2 Jahren einen Reitunfall, mit der Folge einer Instabilenbeckenringfaktur. Die Ärzte versteiften mir damals das Illius Sakral Gelenk mit zwei Verschraubungen, darüber hinaus wurde der Vordere Beckenring, sprich auch die Scharmbeinfuge mit einem Metallband verankert. Die Ärzte waren sich damals eigentlich einig, das Metall später NICHT zu entfernen, sondern nur dann, wenn es " PROBLEME " machen würde,- die Probleme ließen auch nicht lange auf sich warten. Leider bekam ich sporadisch immer wieder Berschwerden, die sich so äußerten, dass ich die Beine vor Schmerzen nicht mehr heben konnte. Nach unzähligen Untersuchungen, kam man dann zu dem Ergebnis, das Metall doch zu entfernen. Der eine Arzt wollte das Metall nur im vorderen Beckenbereich entfernen, der andere Arzt wollte nur die Verschraubung am ISG entfernen, ein anderer wiederum wollte das gesamte Metall entfernen,....... also.... ein heilloses Durcheinander, das zur Ursache hatte, dass ich völlig verunsichert durch die Gegend lief und nicht mehr wußte, was ich letztlich tun sollte.
Nun: Kurze Rede langer Sinn, nach Einholungen mehrerer Meinungen von Ärzten, habe ich einen Chirurgen kennengelernt, dem ich dann letztlich auch vertraut habe! Ich hatte mich dazu entschlossen, das Metall komplett entfernen und die somit versteiften Gelenke wieder freilegen zu lassen. Die OP liegt nun zwei Wochen zurück und ich verspreche mir sehr viel von dieser Operation, und hoffe, dass sich meine Lebensqualität ein wenig verbessert. Leider konnte mir aber keiner der Ärzte genau sagen, wie es zukünftig bzgl.meiner Beschwerden werden wird und ob eine Besserung in Kraft tritt!
Ich habe gelesen, dass häufig nach solchen Metallentfernungen in den o.g. Bereichen, Probleme auftreten und schmerzhafte Blockaden am Illius Sakralgelenk hervorgerufen werden können. Das Reiten habe ich auch nach meinem Unfall nie an den Nagel gehängt, die Ärzte, als auch ich, mußten zum Erstaunen feststellen, dass mir die ganze Reiterei eigentlich sehr gut tat, und ich keinerlei Probleme oder Schmerzen nach dem Reiten bekam,( alles natürlich nur mäßig und mit bedacht!!) Die Schmerzen bekam ich bei ganz anderen Situationen, z.B. wenn ich durch tiefen Sand lief, oder das sich vertreten, sprich in ein Luftloch treten........AUTSCH das tat immer sehr weh, und ich konnte wie oben beschrieben manchmal über 1-2 Wochen meine Beine nicht mehr ohne Schmerzen hoch bekommen. Die Ärzte haben das Reiten stets befürwortet und gesagt, ich kann meinen Sport ausüben, solange ich keine Schmerzen oder sich andere Probleme durch das Reiten darstellen. Das war vor der Metallentfernung "Gottseidank" nie der Fall.
Die Ärzte konnten mir keine genauen Angaben machen, wie sich nun nach der Metallentfernung meine "Gesundheitliche Situation" daratellen wird. Tritt nun eine Besserung in Kraft, oder nicht? Kann ich wieder nach der Freilegung der Gelenke gut, oder vielleicht auch fast ohne Schmerzen leben? Kann ich weiter meinen Sport ausüben und weiter reiten? Leider, so sagte man mir, gibt es von der Medizinischen Seite her zu wenig Erfahrungsberichte! Nun sitze ich hier nach meiner zweiten sehr schmerzhaften OP, und frage mich, ob es noch andere Betroffene gibt, die ebenfalls eine Insabile Beckenringfraktur oder ähnliches erlitten haben. Wenn ja? Wie ist es Euch ergangen, und wie geht es Euch jetzt?
Über Antworten würde ich mich riesig freuen!
Liebe Grüsse Ilka

Dieser User ist gerade offline Pezi
geschrieben am 21.02.2010Antworten
Hallo Ilka, auf deine frage kann ich dir leider nicht antworten dafür hätte ich eine an dich!
hatte vor einem Jahr einen schweren Unfall, wurde als Fußgeher auf dem zebrastreifen von einem PKW angefahren und sehr schwer verletzt, u.a. eine beckenfraktur- habe eine Metallplatte und würde gerne wissen wie lange bei so einer Metallentfernung der Krankenhausaufenthalt ist,und ab wann man sie entfernen lassen sollte! es wird jetzt im märz ein Jahr und hätte vor im april ins Krankenhaus zu gehen- mir wurde im übrigens gleich gesagt das das Metall wieder restlos entfernt wird! und ich muß zugeben, das ich ziemlich angst vor der bevorstehenden OP habe!
danke für die antworten!

Dieser User ist gerade offline Ilka
geschrieben am 22.02.2010Antworten
Hallo Pezi,

deine Angst kann ich voll und ganz nachvollziehen, ich hatte vor der Metallentfernung auch super Angst. Nun liegt meine OP vier Wochen zurück und ich muß sagen, ich fühle mich von Tag zu Tag immer besser! Ich habe mein Metall 2 Jahre mit mir herumgetragen, denn die Ärzte liefen nicht komform mit ihren Meinungen. Der eine Arzt wollte, daß das Metall nicht entfernt wird, ein anderer wollte, das alles entfernt wird! Habe mich dann für letzters entschieden und bin heil froh, dass ich es habe machen lassen. Ich fühle mich wie neu geboren, keine Schmerzen mehr! Die OP hat bei mir knapp 4 Std. gedauert. Sicherlich war die OP kein Sparziergang, aber im Vergleich zu der ersten OP, war die zweite Operation vor 4 Wochnen nicht wirklich schlimm. Ich lag auch nur 5 tage im Krankenhaus und konnte nach zwei Tagen ohne Gehhilfen laufen, klappte alles super!
Also, ich kann Dir nur Mut machen, es ist alles halb so schlimm und ganz erhrlich gesagt, bin ich froh, dass ich endlich diese Fremdkörper aus mir heraus habe, zumal es auch nicht gerade wenig Metall war!
Kopf hoch, es wird auch bei Dir sicherlich alles gut!
Liebe Grüsse Ilka

Dieser User ist gerade offline Pezi
geschrieben am 22.02.2010Antworten
Hallo Ilka, danke für deine Antwort, 5 tage na wenn das so ist ist OK, nach Unfall war ich 3,5 wochen im spital,hatte aber muß ich dazu sagen noch einige schwere verletzungen mehr, lag für kurze zeit im sterben, wurde über 8 stunden Operiert, hatte zu dem beckenbruch einen Kreuzbeinbruch-steißbeinbruch- Blasenriss
(schwerwiegend) Kifferbruch-Beinbruch- dazu kam noch nach der OP ein Tennisball großes Hematom dazu, in der rechten Schamlippe-das macht mir heute noch große Probleme, von damals möcht ich gar nicht sprechen, konnte nicht sitzen nicht gehen und auch das liegen schmerzte extrem!
hattest du einen Kateter bekommen bei der metallentfernung? davor habe ich extrem angst, da meine nerven bei der Blase immer noch nicht so sind wie sie sein sollten, und ich extreme Probleme beim harnlassen habe.
und wie lange wird der schnitt ungefär bei der metallentfernung, im moment habe ich eine narbe vom Schambein bis zur Brust!
Danke für die antwort

Dieser User ist gerade offline Ilka
geschrieben am 22.02.2010Antworten
Hi Petzi,

ja, einen Katheter hatte ich auch bei der Metallentfernung bekommen, war aber alles nicht so schlimm wie beim ersten Mal! Es ist alles relativ gut auszuhalten. Ich kenne die Angst, denn ich weiß was du durchgemacht hast, mir ging es ähnlich. Gott sei Dank hatte ich keinen Blasenriss, dieses blieb mir erspart... Ich konnte auch nicht liegen, sitzen, geschweige denn laufen nach der ersten OP. Ich lag auch 3 Wochen in der Klinik, danach ging es sofort ab in die Reha- für 6 Wochen. Aber Kopf hoch, der Unfall ist bei mir nun 2 Jahre her, und ich muß echt sagen, das es mir heute richtig gut geht.
Um an das metall heranzukommen, hat man erneut die alten Narben geöffnet, zudem habe ich noch einen neuen Schnitt bekommen, knapp über dem Beckenknochen, von da hat man mir die Schrauben aus dem ilius Sakralgelenk gzogen! Ansonsten habe ich keine weitern Schnitte dazu bekommen.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Grüsse und Mut!
Ilka

Dieser User ist gerade offline Pezi
geschrieben am 02.03.2010Antworten
Hallo Ilka, war gestern im Krankenhaus zur Untersuchung;habe einen Termin zur Metallentfernung in 4 Wochen bekommen, es ist schon Dringend notwendig da sich die Schrauben bereits gelockert haben und es mir Schmerzen bereitet, laut Arzt würde die O.P. ca. 1 Stunde dauern und so wie es aussieht bleibt mir der Katheter erspart. Der Arzt hat mir echt mut gemacht, die Angst vor der OP. hab ich aber trotzdem noch, aber hoffe es wird schon gutgehen!
lg Pezi

Dieser User ist gerade offline Ilka
geschrieben am 02.03.2010Antworten
Hallo Pezi, na das hört sich ja richtig gut an, das freut mich sehr! Ich denke, Du wirst dich nach der O.P. ( ohne Metall), mit Sicherheit besser fühlen. Ich war auch heute beim Arzt, und ich muß sagen, mir geht es großartig. Ich sitze auch schon wieder auf dem Pferd,(die O.P.ist ja auch gerade mal 5 Wochen her) und reite meine Ründchen. Ich fühle mich wie neu Geboren, meine Angst war also auch völlig überflüssig.
Melde Dich doch bitte mal nach deiner O.P. und schreibe mir wie es Dir geht!
Ich drücke ganz fest die Daumen!
Liebe Grüss Ilka
Seiten: 1

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