Beratung Gesundheit
LOGIN
eMail oder Username:
Passwort:
auf diesem PC automatisch einloggen
» Neu registrieren   » Passwort vergessen?
Erfahrungsberichte von gretchen43, Ratgeber, Selbsthilfe Gruppe, Gesundheit, Online Hilfe




Anregungen, Fragen, Hinweise, Beschwerden



Erfahrungsberichte von Dieser User ist gerade offline gretchen43






Zweierbeziehung von Dauer? (2.)

geschrieben am 07.03.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Ich sage, doch, wie können anders.
Natürlich wird dieses Himmelhochjauchzen im Laufe der Zeit ruhiger, natürlich wird es auch immer mal Streit geben, schließlich sind wir ja Menschen mit unterschiedlichen Gefühlen und keine Roboter. Nicht um jeden Preis aber muss erbittert sein Standpunkt verteidigt werden, heftige Vorwürfe, harte Wortgefechte führen zu keinem Ergebnis. Letztlich bleiben Liebe (auch die körperliche), Harmonie, Attraktivität, ja die ganze Beziehung auf der Strecke.
In meiner ersten Ehe war es ganz anders. Wir stritten nicht, offensichtlich hatten wir nicht einmal Konflikte. Wir verfolgten unbewusst die Technik des Vermeidens. Ich war mit Kind, Beruf, Haushalt und Garten überfordert, mein Mann fühlte sich durch meine Mutterrolle vernachlässigt (Darüber haben wir nie gesprochen.) Als wir es bemerkten, fanden wir keinen Weg mehr zurück, die Gleise waren festgefahren. Die Distanz wurde immer größer.
Jetzt, fast 15 Jahre nach der Trennung, stelle ich fest, dass wir wieder sehr viel mehr miteinander reden können und es auch tun.
Um eine solche Entfremdung zu vermeiden, sind aktive Bemühungen beider Seiten notwendig. Es macht keine Lust auf ein Gespräch, wenn man mit den Worten: "Wir müssen mal wieder miteinander reden" dazu aufgefordert wird. Man muss es gleich wollen, in dem Moment, in dem man ein drohendes Problem bei sich bemerkt. Und der Partner muss bewusst zuhören wollen.
In dieser Phase der Unzufriedenheit fällt dann leider meist der Blick auf einen anderen Partner, der einem ja viel verständnisvoller und vor allem "sexy" vorkommt. Vorprogrammiert und quasi das Zünglein an der Waage für eine Trennung ist dann der Seitensprung.
(Fortsetzung)
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.




Schlafapnoe (5.)

geschrieben am 05.03.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Der unangenehme Besuch bei einem Lungenfacharzt ist Anlass für meinen heutigen Bericht
Da ich aus persönlichen Gründen einige Jahre mein verodnetes Atemgerät nicht benutzt habe, forderte er vor einer erneuten Bestätigung der Notwendigkeit einen Test. Das fand ich in Ordnung. Eine freundliche Schwester erklärte mir das Gerät genau, ich brachte es nun heute zurück und wartete auf die Auswertung.
Von den sechs längeren Aussetzern innerhalb von sechs Stunden war nur der erste ziemlich tief. Der Arzt gab mir deutlich zu verstehen, dass er vermute, ich habe vor dem Zubettgehen einen kräftigen "Schluck zur Brust" genommen (er nannte es "SWchlaftrunk"). Ich verneinte überrascht, denn ich trinke keinen Alkohol. Seine nächste Frage lautete, weshalb ich das Gerät seit Jahren nicht benutzt hätte. Meine Erklärung, dass mir nach dem frühen Tod meines Mannes die eigene Gesundheit vorübergehend völlig unwichtig geworden war, beantwortete er sinngemäß: "Na, dann benötigen Sie es ja jetzt auch nicht mehr." Mein Hinweis, dass ich seit November 2009 mit einer neuen Maske versehen worden war (von der Fa. ResMed) und seit dieser Zeit wieder jede Nacht mit dem Gerät schlafen würde, interessierte ihn nicht, denn er kreuzte bereits auf dem Fragebogen alle Fragen, die sich auf eine Weiternutzung bezogen, mit "Nein" an. Unter "Anmerkungen" fügte er hinzu, dass das Gerät wieder bei mir abgeholt werden könne.
Ich bemerkte noch, dass ich mit dem Gerät erholter schlafe und nachts auch nicht mehr auf die Toilette gehen müsse, aber auch das überging er, drückte mir den Brief in die Hand und verabschiedete sich flüchtig.
Schlussfolgerung:
Er hat ein volles Wartezimmer (kein Patientenmangel, da er der einzige FA seiner Art in der Umgebung ist), ich bin älter und außerdem Patient einer gesetzlichen Krankenkasse.
Vielleicht aber ist es ja gut so, wie es gekommen ist, und ich mir notfalls einen neuen FA suchen muss. Mein Mann war nämlich auch sein Patient. Ein halbes Jahr vor seinem Tod war er noch bei ihm, und der Arzt hatte nicht diagnostiziert, dass er Lungenkrebs im letzten Stadium hatte.
Dieser Bericht wurde von 1 Besucher mit 5,005,005,005,005,00 bewertet.
geschrieben von Dieser User ist gerade offline Elsa am 06.03.2010 12:53:
Liebe Gretchen,

dein Bericht hat mir erneut demonstriert, wie unverfroren doch manche Ärzte mit ihren Kassenpatienten umgehen und mich an meinen höchst ärgerlichen Besuch bei einem Facharzt für Gastro-Enterologie erinnert, der auch noch nicht lange her ist.

Eigentlich waren es zwei Besuche - die ersten und von meiner Seite aus auch die letzten bei diesem Herrn -, bei denen ich jeweils trotz Termin in einem völlig überfüllten Wartezimmer knapp zwei Stunden warten musste. Im ersten Fall wurde den Patienten erklärt, es sei ein Notfall dazwischen gekommen, und ich gehöre durchaus zu den Leuten, die für so etwas Verständnis haben (wenngleich man sich natürlich schon denkt, was für ein Pech aber auch - ausgerechnet bei meinen Terminen ;-)). Also habe ich geduldig gewartet und mir gedacht, irgendwann wird er sich dafür auch für mich Zeit nehmen.

Falsch gedacht, der Begriff "sich Zeit nehmen" wäre hier völlig fehl am Platz, denn ich kann mich nicht erinnern, schon jemals dermaßen kurz abgefertigt worden zu sein! Beim ersten Mal unterbrach er mich bereits beim Versuch, ihm zu schildern, warum ich überhaupt gekommen war, d. h. welche Probleme ich eigentlich mit meinem Magen-Darm-Trakt habe, sondern ordnete schon nach den ersten Worten eine Magenspiegelung an, stand auf, verabschiedete sich flüchtig und war auch schon verschwunden. Ich ließ mir somit von den Sprechstundenhilfen einen Termin für die Spiegelung geben und dachte mir, okay, sein heutiges Verhalten war sicher nur eine Ausnahme und geprägt durch den Notfall sowie die dadurch zeitlich bedingte Verzögerung seines Praxisablaufs.

Beim zweiten Besuch stand am späten Vormittag die Magenspiegelung an, und da man diese ja völlig nüchtern antreten muss, war die lange Wartezeit schon wesentlich unangenehmer als beim ersten Mal; hinzu kommt, dass sich bei mir vor solchen Eingriffen eine gewisse Nervosität einstellt, die durch langes Warten nicht unbedingt besser wird. Nun gut, irgendwann war es dann so weit, und die Untersuchung lief problemlos ab. Danach brachte man mich noch ziemlich benommen in eine Art Aufwachraum, in dem ich mich immerhin noch auf einem Stuhl etwas ausruhen und zurücklehnen konnte, bevor mir eine der Arzthelferinnen sagte, ich könne jetzt nach Hause gehen.

Im ersten Moment dachte ich ja, ich hätte mich verhört, doch das war nicht der Fall. Ich war total perplex, denn es war nicht meine erste Magenspiegelung - wenn auch die erste bei diesem Arzt -, und ich war es gewohnt, dass man danach noch einmal zum Arzt hineingerufen wird, um die Untersuchungsergebnisse zu besprechen. Hier teilte man mir jedoch mit, der Herr Doktor habe dafür keine Zeit mehr und es sei ohnehin nichts Besonderes bei der Untersuchung gefunden worden. Ich war sehr verärgert und bestand schließlich darauf, noch einmal mit dem Arzt persönlich zu reden.

Nach erneuter längerer Wartezeit rief man mich dann in das Sprechzimmer, und der Arzt sagte mir, es sei alles in Ordnung. Ich fragte ihn dann, ob sich meine Hiatus-Hernie denn verändert bzw. vergrößert hätte (ich hatte befürchtet, dass diese evtl. die Ursache für meine starken Magen-Darm-Probleme sein könnte). Er meinte, er habe überhaupt keine feststellen können, die Kollegen, hätten sich mit dieser Diagnose bei meiner früheren Spiegelung garantiert geirrt. Ich hätte vermutlich einen Reizmagen, zudem aktuell eine leichte Gastritis - die allerdings keineswegs mit dem ganzen Kortison, das ich bekommen hatte, zusammenhinge, da Kortison gar keine Magenbeschwerden verursache, wie die meisten seiner Kollegen immer fälschlicherweise annehmen würden -, aber ansonsten habe ich nichts und ich solle die Medis für meinen Magen, die mir seit der letzten Spiegelung verordnet werden, ab jetzt einfach weglassen. (Ich habe das inzw. versucht, aber es ging mir sofort noch schlechter.) Dann stand er schon wieder auf und reichte mir die Hand zum Abschied. Ich fragte ihn dennoch, woher denn dann meine ganzen Beschwerden, die ich nun schon seit Jahren hatte und die seit einiger Zeit immer schlimmer wurden, kämen. Da antwortete er doch glatt, er habe da zwar schon so seine Vorstellungen - murmelte etwas von zusätzlichem Reizdarm, MS usw. in seinen nicht vorhandenen Bart -, aber mir diese zu erklären, habe er nun wirklich keine Zeit. Wenn es mich interessieren würde, könnte ich mir ja einen neuen Termin geben lassen.

Und als ich es mir, obwohl er mich schon die ganze Zeit über regelrecht hinausdrängte, in meiner Verzweiflung, kein Gehör, geschweige denn eine Antwort zu finden, nicht verkneifen konnte, noch zu fragen, ob denn eine zusätzliche Darmspiegelung erforderlich sei bzw. evtl. mehr Klarheit brächte, meinte er nur, das solle ich meinen Hausarzt fragen. Nachdem ich meiner Verwunderung über diese Aussage noch Ausdruck gegeben hatte - mittlerweile schon im Flur vor dem Sprechzimmer stehend -, indem ich ihm sagte, ER sei doch schließlich der Facharzt, bemerkte ich, wie nicht nur in mir die Wut immer größer wurde, sondern auch sein Geduldsfaden mit mir, der geradezu aufdringlichen Patientin, kurz davor war zu zerreißen. Jetzt wäre aber Schluss, meinte er am Ende des "Gesprächs", das immerhin fünf Minuten seiner kostbaren Zeit gedauert hatte.

Fazit: Ich bin nun genauso schlau wie zuvor, eher sogar verwirrt, da nun bzgl. meines Magens zwei unterschiedliche Diagnosen vorliegen. Eine erneute Magenspiegelung würde die Kasse momentan nicht bezahlen. Wenngleich mich seine Theorien durchaus interessiert hätten, habe ich mir dort keinen weiteren Termin geben lassen und habe es auch bestimmt nicht vor. Sollte ich mich doch noch zu einer Darmspiegelung oder dem Einholen weiterer Theorien entschließen, dann mit Sicherheit nicht bei diesem Arzt - auch wenn er mit seiner Aussage, dass Kortison sich nicht auf den Magen auswirken könne, doch sehr viel klüger zu sein scheint als alle mir bisher bekannten ambulanten sowie stationären Neurologen, Internisten und MS-Patienten (inkl. mir, die ich es bei jeder Korti-Therapie zu spüren bekomme). Ich schätze gar, er ist der Einzige, der dieses Wissen im Geheimen hütet.

Und zuletzt: Nun bin ich nur auf mein eigenes unangenehmes Erlebnis eingegangen ;-)). Doch darauf gebracht haben mich die von dir geschilderte Ignoranz und Unverschämtheit deines Lungenfacharztes. Du hast völlig recht, wenn der nächste FA dieser Art nicht allzu weit von dir entfernt ist, suche dir lieber einen neuen.

Ein schönes Wochenende und viele liebe Grüße, Elsa
geschrieben von Dieser User ist gerade offline gretchen43 am 06.03.2010 18:55:
Guten Abend, liebe Elsa, und danke für Deine Worte. Ich muss dazu sagen, dass ich mein Problem weniger der Dringlichkeit wegen erwähnt habe, sondern nur wegen des Verhaltens des Arztes. Ich selbst nehme mich und meine Gesundheit nach dem Tod meines Mannes nicht mehr so wichtig, ein Minimum ist ausreichend, finde ich.
Aber die Sache mit Deiner Magen-Darm-Geschichte ist ja weitaus dramatischer. Ich würde an Deiner Stelle all das, was Du mir hier kommentiert hast, mit gleichen Worten der Krankenkasse mitteilen. Eigentlich kann sie dann doch gar nicht verweigern, dass Du Dich nochmals von einem anderen Arzt untersuchen (ggf. mit Spiegelung) lässt. Frage Deinen Hausarzt nach einer guten Empfehlung und berichte auch dem von Deinen schlechten Erfahrungen. Auch FÄ sind keine "Götter in Weiß", auch wenn sie sich das manchmal einbilden. Liebe Grüße: Gretchen

Weitere News in diesem Zusammenhang
Biofeedback: Hilfe zum gesunden Schlaf
Chronischer Schmerz: Therapie bessert Schlafstörungen
Synthetische Schlafmittel: Nur kurzfristig einnehmen
Schulanfänger: Zehn Prozent schlafen schlecht
Schmerzpatienten: Ruhelose Beine stören den Schlaf





Zweierbeziehung von Dauer? (1.)

geschrieben am 03.03.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
In einer statistischen Aufstellung fand ich neulich, dass 63,2% der Bundesbürger in einer festen Partnerschaft leben (verheiratet, ohne Trauschein und gleichgeschlechtliche Bindung) und der Rest Singles sind (ledig, getrennt lebend, geschieden, verwitwet).
Mehr als 75% der über 16-Jährigen, die sich nach einer Liebe sehnen, die auf Gefühl, Geborgenheit und Vertrauen basiert und die möglichst das ganze Leben lang hält, sind auch davon überzeugt, das es d i e Partnerin oder d e n Partner dafür sogar gibt. Liebe auf den ersten Blick räumen dabei mehr als die Hälfte der Befragten ein.
Dass so etwas möglich ist, habe ich selbst (im fortgeschrittenen Alter sogar) erlebt, bei meiner Suche überwogen aber leider die Begegnungen, bei denen es auch auf den zweiten oder dritten Blick nicht "funkte".
Man hat gewisse Heile-Welt-Vorstellungen, träumt von einer guten Beziehung - die Realität sieht dann oftmals ganz anders aus. Die Scheidungsrate steigt, die Anzahl der miteinander verbrachten Jahre sinkt (Ausnahmen gibt es immer), es werden sehr viel weniger Ehen geschlossen. Das Versprechen "bis dass der Tod euch scheidet" gilt schon lange nicht mehr. Woran mag das liegen?
Ein befreundeter Psychologe (ich nenne ihn immer noch den "klugen alten Mann") begründet es mit dem Festhalten an der monogamen Ehe, also dem "Zwang", lebenslang eine Zweierbeziehung führen zu müssen. Das sei unnatürlich, weil zumindest in sexueller Hinsicht Mann und Frau sehr verschieden seien. Unbewusst hätten Männer den Wunsch, sich möglichst mit vielen Partnerinnen fortzupflanzen, bei Frauen würde der Wunsch darin bestehen, durch verschiedene Väter eine größere genetische Vielfalt zu erzielen. Das war durch die Natur sicher einmal so geplant. So weit - so gut.
Monogamie (Einehe) ist also nur eine Lebensform, die uns durch Mangel an Gelegenheit aufgezwungen wurde?
Können wir unter Umständen durch eben diese unsere Natur gar nicht anders als fremdgehen? Weil uns in der Zweierbeziehung langweilig wird? Weil Gewöhnung zum Verlust der Wertschätzung führt? Weil sich die rosarote Brille langsam grau färbt und die negativen Seiten des Partners "plötzlich" sichtbar werden?
(Fortsetzung)
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.

Weitere News in diesem Zusammenhang
Sozialer Austausch: Demenz-Risiko verringert





Stevia

geschrieben am 02.03.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Aus alter Gewohnheit blieb ich an einem Samstag auf dem Wochenmarkt wieder einmal am Pflanzenstand stehen. Viele von den Kräutern und Gewürzen hatte ich selbst einmal im Garten. Eine Neuheit fiel mir auf: Stevia. Die Händlerin konnte mir gut Auskunft geben.
Die Pflanze stamme ursprünglich aus Südamerika, besitze eine sehr viel stärkere Süßkraft als Zucker und sei außerdem noch völlig kalorienfrei. Vor zwei Jahren noch sei sie innerhalb der EU nicht als Lebensmittel zugelassen gewesen, sondern lediglich als Rohstoff zur Weiterverarbeitung und als Badezusatz. Auch so wäre sie nur über Apotheken erhältlich gewesen, ausgenommen als Zierpflanze.
Ich kaufte also eine solche Zierpflanze und beschäftigte mich am Nachmittag mit der Suche nach ausführlichen Informationen. Ich fand sehr interessante Aussagen:
- Der Antrag auf Zulassung nach der Novel-Food-Verordnung war 1999 abgelehnt worden.
- Stevia-Anhänger vermuten, dass das auf Initiative der Zuckerindustrie und einer entsprechenden Voreingenommenheit der EU-Kommission geschehen war.
- Seit Jahrzehnten wird in Asien das aus der Pflanze isolierte Steviosid ohne negative Folgen als Süßstoff verwendet.
- Die wissenschaftliche Datenlage ist nicht eindeutig geklärt (Nebenwirkungen, Wirkung auf Blutdruck und Blutzucker, Aussagen über Sorten und Anbauweise).
Aber ich fand auch Aussagen, dass ein neuer Antrag auf Zulassung gestellt worden sei, der gute Aussicht auf Erfolg habe. Danach würde Stevia dem Lebensmittelrecht unterstehen, regelmäßig kontrolliert werden und nicht mehr zwar als Badezusatz gekauft, aber dann als Süßungsmittel im Tee verwendet werden müssen (also quasi illegal).
Ich habe mir die getrockneten Blätter (damit umgehe ich eine eventuelle unseriöse Verarbeitung zu Steviosidkristallen), zerreibe im Mörser 3 - 4 Blättchen pro Kanne und genieße einen mild gesüßten Tee ohne schlechtes Gewissen. Ob mit Recht, wird meine nächste Untersuchung beim Diabetologen ergeben.
Dieser Bericht wurde von 1 Besucher mit 4,004,004,004,004,00 bewertet.
geschrieben von Dieser User ist gerade offline Birgitchen am 06.03.2010 21:19:
Die Legalisierung des Verkaufs von Stevia könnte schneller gehen als man denkt. Bei http://www.stevia-trade.de einfach mal unter "Neuigkeiten" suchen. Dort steht, daß die Entscheidung in der EU im März 2010 fallen soll, also muß es dieser Tage soweit sein.

Weitere News in diesem Zusammenhang
Medikamente: Deutsche ziehen Naturheilmittel vor
Entspannt durchs Leben: Tee hilft gegen Stress
Naturheilmittel: Deutsche führend in Europa
Cumarin: Aromastoff schädigt Leber
Homöopathie - Globuli für Senioren





Es geht mir gut (2)

geschrieben am 24.02.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Was führt noch dazu, dass man sich positiv und glücklich fühlen kann?
# Eine Massage zum Beispiel (auch in Form von Trockenbürsten des Körpers) und auch freundliche Begrüßungen (z.B. Umarmungen). Bereits einfache Berührungen können die Produktion körpereigener Stresshormone reduzieren und die des Glückshormons Serotonin steigern. Beides soll der vorzeitigen Alterung entgegenwirken.
# Tanzen und jede anderen rhythmische Bewegung nach/mit Musik. Bereits 10 Minuten ungehemmtes Tanzen erzeugen ein Wohlfühlen, im Rhythmus der Musik spüren wir den Rhythmus unserer Körperfunktionen Herz- und Pulsschlag. Und wenn wir das in der wärmeren Jahreszeit barfuß auf einer Wiese tun können, kommt zum allgemeinen Wohlfühlen noch das Glücksgefühl hinzu, Teil der Natur, Teil eines großen Ganzen zu sein.
# Nicht immerzu Selbstkritik üben und nicht für alle Dinge die Schuld bei sich suchen. Wir wissen doch, dass es keinen perfekten Menschen gibt, deshalb sollten wir auch gar nicht erst versuchen, ein solcher werden zu wollen. Zufriedenheit mit dem eigenen Körper (nur etwa 8 % der Frauen haben eine Model-Figur), mit dem Aussehen, den Haaren, auch mit dem sozialen Status sorgen dafür, dass wir uns wohlfühlen und das Beste aus unserem Leben machen können/wollen. Ein selbstbewusstes Lächeln macht uns unwiderstehlich und ist Ausdruck unserer Freude, dass wir eben so sind, wie wir sind. Wir müssen nicht so sein wollen, wie andere sind.
# Unkompliziert essen. Ein umfangreiches, umständliches Menü macht viel Arbeit, aber nicht unbedingt glücklicher als eine große Schüssel Salat, frisch, knackig, wohlschmeckend und nicht zuletzt mit Zutaten wie grünem Salat, Olivenöl, einem Apfel u.ä. auch sehr gesund.
# Zum Schluss noch der nicht ganz ernst zu nehmende Rat eines klugen Menschen:
Die beste Art, seine Sorgen zu vergessen, ist, enge Schuhe zu tragen.
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.




Es geht mir gut! (1)

geschrieben am 23.02.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Eigentlich ist das eine etwas gewagte Aussage,wenn ich aus dem Fenster schaue, Licht und Sonne vermisse, an die vereisten Straßen denke und dass ich nach langer Zeit wieder den Stock mit der Kralle zum Gehen benutzen muss. Und trotzdem: Es geht mir gut!
Irgendwann vor längerer Zeit bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass meine diversen kleinen und größeren Wehwehchen mir nicht weniger Probleme bereiten, wenn ich ununterbrochen an sie denke, über sie rede und klage. Im Gegenteil, dann fühle ich mich erst richtig schlecht, ohne Energie und antriebslos.
Und ich entwickelte eine positive Lebenseinstellung. Ich verzichte zwar nicht völlig auf Pflichterfüllung und Disziplin, schiebe sie aber ein kleines bisschen in den Hintergrund. Weit nach vorn rücke ich Freude, Begeisterung, Lachen und ein klein wenig Egoismus anstatt Entbehrungen. An Tagen, an denen mir das besonders gut gelingt, falle ich auf: meine Haut sieht frischer aus, meine Augen strahlen, ich laufe mit einem lächelnden Gesicht herum. Bekomme ich dann ein Kompliment gesagt (und welche Frau hört so etwas nicht gern), denke ich am Abend darüber nach, was an meinem Verhalten wohl diesen Einfluss gehabt, diese Veränderung bewirkt haben könnte:
Ich habe einmal nicht bis in die Nacht hinein gearbeitet, sondern bin schon um 23 Uhr ins Bett gegangen. Das waren wenigstens zwei Stunden Schlaf mehr als sonst. "Schönheitsschlaf"?
Und ich habe richtig gefrühstückt, nicht nur so ein kaltes Müsli aus dem Kühlschrank wie sonst, sondern Kaffee, zu einem Toast ein kleines Rührei und zu einem zweiten Toast einen "Luxus" in Form von Butter und Zuckerrübensirup. Nicht unbedingt gesund für mich als Diabetiker, aber unerhört wohlschmeckend und wohltuend.
(Fortsetzung)
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.




Männer - das starke Geschlecht? (2.)

geschrieben am 21.02.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Etwa ein Drittel aller in Deutschland an HARNINKONTINENZ leidenden Menschen sind Männer. Ursache ist meist eine Vergrößerung der Prostata im fortgeschrittenen Alter. Die Tatsache, Einlagen tragen zu müssen, bedeutet für einen Mann sehr viel mehr als für eine Frau eine Art Erniedrigung, einen Abstieg ins gesellschaftliche Abseits. Die Folge ist, dass die Betroffenen sich zurückziehen, isolieren.
Ein wenig Überwindung kostet es sicherlich, mit seinem Arzt darüber zu reden, aber einzig seine Diagnose bietet aber auch Hilfe. Gezieltes Blasentraining (regelmäßig und konzentriert ausgeführt), unterstützt durch pflanzliche Wirkstoffe (Sägepalme, Kürbiskerne, Roggenpollen) lindert die gereizte Blase, die Verwendung einer Vorlage in der Öffentlichkeit gibt Sicherheit.
Der Abfall des Testosteronspiegels kann zu Knochenabbau (OSTEOPOROSE) führen. Auch wenn dieser Vorgang in der Regel 10 Jahre später als bei Frauen eintritt (Östrogenspiegel), sind die Folgen gleich: vermehrte Neigung zu Knochenbrüchen. Vorbeugen, wenigstens aber verlangsamen lässt sich dieser Prozess durch viel Bewegung, Nikotinverzicht, Einschränkung von Alkoholgenuss und kalziumreiche Ernährung (Milch, Milchprodukte).
Ärzte sagen, dass jeder 8. Mann (bei Frauen ist es jede 4.) im Laufe seines Lebens an einer DEPRESSION leidet, auch wenn das oftmals unbemerkt bleibt. Kein Mann gibt gern ein psychisches Problem zu, schiebt lieber, wenn überhaupt, eine körperliche Schwäche vor. Die Ursachen sind die gleichen wie bei Frauen: Probleme in der Partnerschaft, Mobbing am Arbeitsplatz, Ausscheiden aus dem Arbeitsalltag wegen Rentenbeginns usw.
Bei all diesen Erkrankungen ist wichtig, die typisch männliche Überbetonung und auch Scham zu überwinden, mit dem Arzt und der Partnerin/Familie zu reden und sich helfen zu lassen.
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.
geschrieben von Dieser User ist gerade offline Karina am 22.02.2010 14:40:
Liebe gretchen,
ich kann das nur zurück geben. Auch deine Berichte über die Männer sprechen mir aus dem Herzen.
Auch dir eine schöne Woche.
Liebe Grüße Karina




Männer - das starke Geschlecht? (1.)

geschrieben am 19.02.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Männer selbst halten sich für aktiv, stark und unwiderstehlich. In diesem Bild sind Krankheiten nicht vorgesehen - vermutlich reden die meisten von ihnen deshalb auch nicht gern darüber. Und doch heißt "nicht darüber reden" noch lange nicht, auch keine Krankheiten zu bekommen.
Herzinfarkt, Prostata- und Lungenkrebs sind als "typische" Männerkrankheiten bekann, Krampfadern und Migräne setzen vermehrt ebenfalls Männern zu und die gestiegene Lebenserwartung führt auch bei ihnen zu Osteoporose, Depressionen und Blasenerkrankungen, die bislang zu den "klassischen Frauenkrankheiten" zählten. Etwa 30 % aller 80-Jährigen leidet inzwischen unter Blasenschwäche/Inkontinenz. Aber nicht nur Frauen geben das ungern zu - für Männer ist es ein ausgesprochenes Tabu-Thema.
Viele haken das Thema Gesundheit generell als unwichtig ab. Ihr einseitiges Selbstbild führt oft zu einer persönlichen Überforderung. Sie stecken die eigenen Grenzen falsch ab, unterschätzen ihr Leistungsvermögen und gehen damit so manches gesundheitliche Risiko ein. Bemerken sie dann dieses, in ihren Augen "Manko", flüchten sie sich nicht selten in Alkohol, Nikotin, vermehrte Nahrungsaufnahme und andere "Ersatzbefriedigungen" (nicht zuletzt auch Hinwendung zu einer sehr viel jüngeren Frau). Gesundheits-Vorsorge ist dann gar kein Thema mehr ("man" will ja auch noch jugendlich-jung erscheinen) und die ersten Anzeichen einer eventuellen Erkrankung nimmt man nicht ernst und tut sie leichtfertig ab.
Und dabei lassen sich durch eine zielgerichtete, rechtzeitige Behandlung oftmals gute Erfolge erzielen und ernsthafte Folgen/Verschlechterungen vermeiden.
(Fortsetzung)
Dieser Bericht wurde von 1 Besucher mit 5,005,005,005,005,00 bewertet.
geschrieben von Dieser User ist gerade offline Karina am 21.02.2010 18:45:
Liebe gretchen,
ich wünsche dir auch noch einen schönen Restsonntag.
Danke für deine lieben Worte.

Nun zu deinem Bericht, ich denke, dies ist auch der Grund, warum Männer früher sterben als Frauen, sie gehen nicht zum Arzt, ignorieren Krankheitsanzeichen und reagieren erst, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Liebe Grüße Karina

Weitere News in diesem Zusammenhang
Knieprobleme: Männer fehlen häufiger im Job
Hautpflege: Nach wie vor Stiefkind der Männer
Darmkrebs: Männer haben höheres Risiko
Arzneimitteltest: Firma entschädigt Medikament-Opfer
Kälte: Frauen empfinden mehr Schmerzen als Männer





Angst (5.)

geschrieben am 18.02.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Treten erneut Panikattacken auf, werden wiederum Behandlungen vorgenommen - es besteht also kein Grund zu resignieren.
In schweren Fällen werden als Kombination Antidepressiva (mindestens 6 Monate lang für eine anhaltende Wirkung; je nach Befinden werden sie langsam reduziert und dann abgesetzt, um das Abhängigkeitspotential zu reduzieren) und Psychotherapie angewandt.
Jeder Behandlungsschritt setzt Freiwilligkeit voraus. Über alle Gefühle, Stressempfindungen, Körpersignale soll ausführlich gesprochen, sie sollten sogar aufgeschrieben werden. Dabei ist es wichtig, sich auf tatsächlich Geschehenes zu beschränken und nicht das zu notieren, was eventuell hätte passieren können.
Da es keine für alle gültigen Notfallrezepte gibt, muss jeder Betroffene für sich selbst seine eigene Formel entwickeln. Vermeiden sollte er auf jeden Fall Verneinungen. Er sollte sie durch positive Formulierungen ersetzen.
Beispiel: Statt "Ich lasse mich nicht gehen" sollte er sich sagen: "Ich schaffe das." Dieses positive Denken macht ihn stark und sicher. Wenn er dann noch beim Nahen der Panik bewusst atmet und zwischen dem Ein- und Ausatmen längere Pausen als sonst macht, kann die Stärke der Angstgefühle abgebremst werden. Hat er diesen Moment (drohende Panikattacke) allerdings verpasst, hilft nur noch, Augen zu und durch, Konzentration auf sich selbst und die reale Umgebung.
In der Therapie lernt der Patient aber, wie er sich entspannen kann, Konfliktsituationen bewusst zu lösen und wieder eine bessere, ja sogar gute Lebensqualität zu gewinnen. Nur wenn er erkannt hat, wann und wie die Angst in sein Leben getreten ist, kann er sie erfolgreich bekämpfen.
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.




Angst (4.)

geschrieben am 14.02.2010 von Dieser User ist gerade offline gretchen43
Zur partnerschaftlichen oder familiären Unterstützung zählt keinesfalls, dem Betroffenen seine Angstbürde abnehmen zu wollen. Auch wenn es sicher gut gemeint ist, wenn man zum Beispiel für ihn einkaufen geht, um die Gefahr eines unerwarteten Ausbruchs einer Panikattacke zu umgehen, ist das keine wirkliche Hilfe für ihn. Im Gegenteil, es schwächt ihn beim Bemühen, seinen normalen Alltag selbstständig zu meistern. "Du schaffst das, da bin ich ganz sicher", solche Worte sind viel wertvoller, als ihm alle Hindernisse aus dem Weg räumen zu wollen. Angstreduzierend und erleichternd wirkt auch, wenn man ihn darin bestärkt, sich die Angst von der Seele zu reden.
Lassen Panikpatienten (ohne Hilfe) ihre Angst zu, sitzen sie bald in Gesellschaften am Rande, fühlen sich dieser Angst ausgeliefert, eingekesselt und ausweglos gefangen zu sein. Die Folgen können sein: soziale Isolation, Arbeitsunfähigkeit und Frührente. Ein Vermeiden von immer mehr Situationen, die schon einmal zu einer Panikattacke geführt haben, führt zu einem wachsenden Leidensdruck und reduziert langsam jegliche Lebensqualität.
Der Betroffene ist nicht mehr in der Lage, zu erfahren, zu begreifen, dass die Gefahr nicht wirklich, sondern nur in seiner Einbildung existiert. In diesem Zustand besteht Behandlungsnotwendigkeit. Der Patient muss lernen, und zwar nicht allein durch Selbsthilfegruppen, sondern vor allem durch professionelle Therapien, sich schrittweise seiner Angst zu stellen. Mit Unterstützung von Medikamenten gibt es sehr große Heilungserfolge bei Panikstörungen. Innerhalb weniger Monate können diese Patienten wieder völlig gesund werden.
(Fortsetzung)
Dieser Bericht wurde bisher nicht von anderen Mitgliedern bewertet.

12345nächste ::>
© 2005-2009 by helpster.de Impressum | Datenschutz | AGB | Nutzungsbedingungen | Presse | Partner | Ihr Link zu uns | Über helpster.de

Die unter www.helpster.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt.
Die Dienste und Informationen können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Nutzungsbedingungen






www.docmorris.com